Eine Entscheidung für DAS LEBEN

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26.07.2017

Am 26.07.2017 haben die Radfahrer der Radtour pro Organspende von Transdia e.V. bei uns Halt gemacht und somit gleich frühmorgens einige Hürden auf sich genommen. Zum einen den starken Regen, zum anderen den steilen Anstieg zur Main-Klinik.

Schon seit 2007 machen herz-, leber-, lungen- und nierentransplantierte Menschen mit ihrer Radtour-pro-Organspende auf den Organmangel in Deutschland aufmerksam. Die sog. Organspendeskandale der letzten Jahre haben dazu geführt, dass die Zahl der Spenden mit einem bundesweiten Durchschnitt von 10,9 Spendern pro eine Million Einwohner einen dramatischen Tiefstand erreicht haben. Die vielen Wartepatienten stehen dieser Situation machtlos gegenüber, jeden Tag sterben etwa 4 Menschen, denen ein Spenderorgan ein Weiterleben ermöglicht hätte.

Die Initiatoren der Radtour, die zum Teil bereits von einer erfolgreichen Transplantation profitiert haben, fühlen sich vor diesem Hintergrund verpflichtet, auf die aktuell dramatische Situation der Wartepatienten aufmerksam zu machen. Außerdem möchten die Radlerinnen und Radler in diesem Zuge auch den engagierten Menschen in den Kliniken, in denen jeder Organspendeprozess seinen Anfang nimmt, den Erfolg ihrer Arbeit vor Augen führen und ihnen weiterhin den Rücken stärken.

Faszinierend ist das buntgemischte Alter der 30-köpfigen Radlertruppe, das von 14 bis ca. 75 Jahren reicht.
Es war ein interessanter Besuch - von starken, selbstbewussten Persönlichkeiten, die ein klares Ziel haben: Menschen zu ermutigen, sich mit dem Thema zu beschäftigen, sich eine Meinung zu bilden und diese auf dem Organspendeausweis festzuhalten, um letztendlich die Zahl der Organspenden in Deutschland zu steigern.

Nähere Infos zur Radtour pro Organspende finden Sie auch hier: www.radtour-pro-organspende.de




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