Main-Klinik-Intensivstation wird erweitert

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16.08.2013

Auf Stützen gebaut, liegt der neue Intensivtrat vor dem Haupteingang der Klinik und ist über einen kurzen Zwischenbau an den Haupttrakt angebunden.GRAFIK: GKP ARCHITEKTEN

Auf Stützen gebaut, liegt der neue Intensivtrat vor dem Haupteingang der Klinik und ist über einen kurzen Zwischenbau an den Haupttrakt angebunden.GRAFIK: GKP ARCHITEKTEN

Baustellenbesprechung: Architektin Aleksandra Funck, Projektsteuerer Michael Kunz, die Klinik-Geschäftsführer Alexander Schraml und Christian Schell, Statiker Johannes Hümmert und Architekt Erwin Götz vor dem künftigen Standort der erweiterten Intensivstation.

Baustellenbesprechung: Architektin Aleksandra Funck, Projektsteuerer Michael Kunz, die Klinik-Geschäftsführer Alexander Schraml und Christian Schell, Statiker Johannes Hümmert und Architekt Erwin Götz vor dem künftigen Standort der erweiterten Intensivstation.

Erst im November wurde der Neubau an der Main-Klinik mit Behandlungs-, Funktions- und Verwaltungsräumen eröffnet. Und schon steht die nächste Erweiterung bevor: Die Regierung von Unterfranken hat die Fördermittel bewilligt, um die Intensivstation zu erweitern. Und der Aufsichtsrat der Klinik hat dem Vorhaben zugestimmt.

Die Erweiterung ist auch dringend nötig. Sowohl die Innere Abteilung als auch die Chirur-gie verzeichnen in den letzten Jahren erheblich steigende Patientenzahlen. Allein im ersten Halbjahr haben 10 Prozent mehr Patienten die Main-Klinik für eine stationäre Behandlung aufgesucht, als im Vergleichszeitraum 2012.

Die Baumaßnahme, die in vollem Umfang mit einem Betrag von 2 Millionen Euro vom Freistaat Bayern gefördert wird, dient auch dazu, den gestiegenen Anforderungen im Be-reich „Hygiene“ entgegen zu kommen. Gerade die sogenannten Krankenhauskeime sind auf dem Vormarsch und machen eine optimale bauliche Situation notwendig. Auf der In-tensivstation der Main-Klinik führt die Behandlung infektiöser oder besonders empfindli-cher Patienten regelmäßig zu Engpässen, weil die drei vorhandenen Zweibett-Zimmer nur mit einem Patienten belegt werden können.

Klinik-Geschäftsführer Prof. Dr. Alexander Schraml wertet die Förderzusage als positives Signal dafür, dass die Main-Klinik auch von staatlicher Seite langfristig als wirtschaftlich bestandsfähig angesehen wird, nachdem zuletzt immer mehr kleine Krankenhäuser schließen mussten.

Die Bauarbeiten beginnen voraussichtlich im Frühjahr 2014 und sollen ein Jahr dauern.