Freundeskreis fördert Lebensqualität am Lebensende

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08.08.2017

Psychotherapeutin und Palliativbeauftragte für die stationäre Altenpflege, Angelika Kraus (2. v. l.), projizierte mit dem Sinneswagen eine Waldlandschaft an die Wand. Dieter Krug, Vorsitzender des Freundeskreises, Melanie Ziegler, Stabsstelle Qualitätsmanagement und Daniela Heinrich (rechts), stv. Pflegedienstleitung, überzeugten sich persönlich von dem neuen Sinneswagen.

Psychotherapeutin und Palliativbeauftragte für die stationäre Altenpflege, Angelika Kraus (2. v. l.), projizierte mit dem Sinneswagen eine Waldlandschaft an die Wand. Dieter Krug, Vorsitzender des Freundeskreises, Melanie Ziegler, Stabsstelle Qualitätsmanagement und Daniela Heinrich (rechts), stv. Pflegedienstleitung, überzeugten sich persönlich von dem neuen Sinneswagen.

Jüngst traf sich der Freundeskreis der Seniorenwohnanlage am Hubland wieder zur jährlichen Versammlung. Geschäftsführer Matthias Rüth erläuterte dabei die Wichtigkeit, die letzte Lebensphase in den Blick zu nehmen. Aus diesem Grund ist Melanie Ziegler seit April 2016 bei den Senioreneinrichtungen in der Stabsstelle Qualitätsmanagement für die Hospiz- und Palliativversorgung zuständig. „Unser Ziel ist, dass die Bewohner bei uns in ihrer vertrauten Umgebung sterben können. Wenn die medizinische Behandlung nicht mehr auf Wiederherstellung der Gesundheit gerichtet sein kann, steht die bestmögliche Begleitung für Bewohner und Angehörige im Vordergrund.“, so Matthias Rüth.

Die Steigerung der Lebensqualität am Lebensende ist auch dem Freundeskreis ein großes Anliegen. Diese wird in den Senioreneinrichtungen bisher aus eigenen Mittel finanziert. Der Freundeskreis beteiligt sich daher mit der Förderung der Fort- und Weiterbildungen zum Thema Palliative Pflege. So profitieren die Senioren von einer fachlichen, sozialen und personellen Kompetenz in der Sterbe- und Trauerbegleitung.

Das Konzept der Palliativen Pflege stellt aber schon lange vorher eine Möglichkeit dar, Erleichterung und Zufriedenheit für die Erkrankten als auch für die Pflegenden zu schaffen. Daher freuen sich die Mitarbeiter besonders über das Spendenprojekt „Sinneswagen“. Mit diesem erfahren v. a. Bewohner, die nicht mehr aus dem Bett mobilisiert werden können, Entspannung, Wohlbefinden und Symptomlinderung - oder sie profitieren von einem reduzierten Medikamentenbedarf. Es können zum Beispiel durch Düfte angenehme Gerüche erzeugt, Schlafstörungen gemindert oder mit Naturgeräuschen die Aufmerksamkeit von belastenden Symptomen abgelenkt werden. 




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