Problemmüllmobil drei Mal jährlich an jedem Wertstoffhof

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05.04.2012

Nicht nur PU-Schaumdosen zählen zum Problemmüll.

Nicht nur PU-Schaumdosen zählen zum Problemmüll.

Drei Mal Jährlich kann Problemmüll auf allen Wertstoffhöfen im Landkreis abgegeben werden.

Drei Mal Jährlich kann Problemmüll auf allen Wertstoffhöfen im Landkreis abgegeben werden.

Problemmüllsammlung im Landkreis Würzburg

Würzburg-Land. Aceton, Insektizide, Fungizide, Glycerin, Pestizide, Polyurethan, Quecksilber, Salmiak, Terpentin oder Xylol – das sind alles Stoffe, die in den Problemmüll gehören. Jeder Haushalt hat diese Stoffe in größeren oder kleineren Mengen im Einsatz. Doch wohin damit, wenn es um die Entsorgung geht?

„Wer beispielsweise beim Frühjahrsputz auf solche Stoffe trifft, kann diese auch im Jahr 2012 wieder an drei Terminen im Jahr an jedem Wertstoffhof abgeben“, erklärt team orange-Betriebsleiter Stefan Strohmenger. Auch 2012 bleiben die einzelnen Standzeiten des Problemmüllfahrzeugs am Wertstoffhof mit drei Stunden länger als bisher. Ein weiterer Vorteil ist, dass Kunden Abfälle, die vor Ort nicht als Problemmüll eingestuft werden, nicht erst zum nächsten Wertstoffhof fahren müssen, sondern diese gleich an Ort und Stelle entsorgen können.

Die entsprechenden Termine, an denen das Problemmüllfahrzeug auf den Wertstoffhöfen steht, finden Interessierte in ihrem Abfallkalender. Außerdem sind alle Termine auch im Internet unter www.team-orange.info abrufbar.

Unverändert bleibt es auch bei der bewährten Kooperation mit den Stadtreinigern: Landkreisbürger können ihren Problemmüll alternativ ohne Zusatzgebühren auf den städtischen Wertstoffhöfen (Edith-Stein-Str. 7, Gewerbegebiet Heuchelhof oder Gattinger Straße 29, Zufahrt zum Müllheizkraftwerk) zu entsorgen. Das team orange weißt nochmals darauf hin, dass diese Kooperation lediglich für die Abgabe von Problemmüll gilt.


Was ist eigentlich Problemmüll?
Zum Problemmüll aus Haushalten zählen zum Beispiel Batterien, Holzschutz-, Rostschutz- und Imprägnierungsmittel, Reinigungsmittel, Pflanzenschutzmittel, Klebstoffe, Lacke, Säuren und Laugen (bis zu 3 l), Chemikalienreste, PU-Schaumdosen oder Imprägnierungsmittel. Als besonderer Kundenservice werden trotz bestehender Rücknahmenverpflichtungen durch den Handel auch Altöl und Autobatterien bei der Problemmüllsammlung angenommen.

Achtung: Produkte, die brandfördernd, leichtentzündlich, giftig, ätzend oder gesundheitsschädlich sind, gehören immer zum Problemmüll.