Main-Klinik übernimmt Verantwortung für die Umwelt

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17.02.2010

Umweltgutachter Manfred Peters, Main-Klinik-Geschäftsführer Dr. Alexander Schraml, Verwaltungsleiter Christian Schell und der Ärztliche Direktor Dr. Joachim Stenzel schauten sich bei der diesjährigen Umwelt-Überwachung in der Main-Klinik Ochsenfurt die Strom sparenden Mini-Computer „Thin-Clients“ genauer an.

Umweltgutachter Manfred Peters, Main-Klinik-Geschäftsführer Dr. Alexander Schraml, Verwaltungsleiter Christian Schell und der Ärztliche Direktor Dr. Joachim Stenzel schauten sich bei der diesjährigen Umwelt-Überwachung in der Main-Klinik Ochsenfurt die Strom sparenden Mini-Computer „Thin-Clients“ genauer an.

Ziele wurden erreicht


Die Notwendigkeit des Umweltschutzes ist in unserer Gesellschaft unbestritten: Die Begrenztheit von Ressourcen, die gesundheitlichen und volkswirtschaftlichen Folgen von Umweltverschmutzung und die dadurch bedingte erhebliche Kostenbelastung haben die Erkenntnis reifen lassen, dass ein bewusster und schonender Umgang mit den natürlichen Lebensgrundlagen zwingend erforderlich ist. Dies gilt nicht nur im privaten Bereich, sondern im besonderen Maße für die Betriebe. Produktion, Handel und Dienstleistung sind mehr denn je aufgerufen, zu einem „nachhaltigen Wirtschaften“ beizutragen.

Seit einigen Jahren besteht in den Einrichtungen des Kommunalunternehmens des Landkreises Würzburg ein zertifiziertes Umweltmanagement-System gemäß der EG-Umwelt-Audit-Verordnung (EMAS II). Dieses fordert von den Einrichtungen eine dauernde Kontrolle der umweltrelevanten Kennzahlen sowie eine jährliche externe Überprüfung, die in der Main-Klinik Ochsenfurt erst kürzlich stattfand.

Verwaltungsleiter und Umweltmanagement-Beauftragter Christian Schell präsentierte Umweltgutachter Manfred Peters die erreichten Ziele des Jahres 2009:

Am 22.12.2008 wurde mit der neuen Fotovoltaikanlage die bisher wohl größte Investition in Sachen Umwelt in Betrieb genommen. Die Anlage mit 40 kWp Leistung sollte im Jahresschnitt rund 37.000 kWh Öko-Strom produzieren. Die Erwartungen konnten mit knapp 40.000 kWh im Jahr 2009 bei weitem übertroffen werden – dies entspricht dem Stromverbrauch von rund 13 Vier-Personenhaushalten im Jahr.

Als weiteres nennenswertes Projekt wurde die Main-Klinik Ende 2008 mit 30 Thin-Clients ausgestattet. Diese „Mini-Computer“ - ohne Festplatte und Lüfter – verbrauchen circa 15 Watt Strom, ein herkömmlicher Rechner rund 100 Watt. Per Saldo ergibt dies eine Einsparung von rund 22.400 kWh pro Jahr. Diese Investition wird sich allein über die Einsparung beim Stromverbrauch in 2,6 Jahren refinanziert.

So konnte beispielsweise der Stromverbrauch von 2007 bis 2009 um 8,3 Prozent, der Wasserverbrauch um 3,1 Prozent und die Kohlendioxidemissionen sogar um 9,8 Prozent je Belegungstag gesenkt werden. Wenn man vom Jahr 2002 ausgeht, wurde der Kohlendioxidausstoß sogar um circa 30 Prozent verringert.

Zahlen – Daten – Fakten:

Die Main-Klinik Ochsenfurt hat jährlich einen Stromverbrauch von 1.528.996 kWh, einen Wasserverbrauch von 17.646 m³ und ein Restmüllaufkommen von 91 Tonnen.