Kommunalunternehmen oder Regiebetrieb? – Das ist hier die Frage!

Kommunalunternehmen > Aktuelles

05.08.2015

Beim Besuch aus Baden-Württemberg waren mit dabei (von links): Bernhard Huml (Leiter KU-Finanzabteilung), Dieter Krug (Leiter des Zentralen Steuerungs- und Service-Bereichs im Landratsamt Würzburg), Prof. Dr. Alexander Schraml (KU-Vorstand) sowie aus dem Landkreis Emmendingen: Achim Ettwein (Leiter Kreisseniorenzentrum St. Maximilian Kolbe), Elisabeth Vario (Verwaltungsdirektorin Kreiskrankenhaus), Hinrich Ohlenroth (1. Landesbeamter Landkreis Emmeindingen), Klaus Krebs (Leiter Kommunal- und Prüfungsamt) und Landrat Hanno Hurth. FOTO: JULIA FRÖHLING

Beim Besuch aus Baden-Württemberg waren mit dabei (von links): Bernhard Huml (Leiter KU-Finanzabteilung), Dieter Krug (Leiter des Zentralen Steuerungs- und Service-Bereichs im Landratsamt Würzburg), Prof. Dr. Alexander Schraml (KU-Vorstand) sowie aus dem Landkreis Emmendingen: Achim Ettwein (Leiter Kreisseniorenzentrum St. Maximilian Kolbe), Elisabeth Vario (Verwaltungsdirektorin Kreiskrankenhaus), Hinrich Ohlenroth (1. Landesbeamter Landkreis Emmeindingen), Klaus Krebs (Leiter Kommunal- und Prüfungsamt) und Landrat Hanno Hurth. FOTO: JULIA FRÖHLING

Baden-Württembergischer Landrat zu Gast beim Kommunalunternehmen des Landkreises Würzburg

Seit geraumer Zeit plant das Innenministerium in Baden-Württemberg die „Kommunalanstalt“ als neue Organisationsform einzuführen. Auf Initiative von Landrat Hanno Hurth aus dem Landkreis Emmendingen informierte sich deshalb eine Baden-Württembergische Delegation über die Vor- und Nachteile einer „Anstalt des öffentlichen Rechts“ beim Kommunalunternehmen des Landkreises Würzburg (KU).
Worin liegen die Unterschiede zwischen eines Regiebetriebs und eines Kommunalunternehmens? Welche Vorteile bietet eine Umstrukturierung? Und wie viele Mitglieder sind in einem Verwaltungsrat sinnvoll? Diese und weitere Fragen beantwortete der KU-Vorstand, Prof. Dr. Alexander Schraml, und gab Tipps zur Gründung eines Kommunalunternehmens. Dieter Krug vom Landratsamt Würzburg betonte, dass die Einbindung des KU in die Landkreisverwaltung gelungen sei; wichtige und strategische Entscheidungen werden immer auch im Kreistag bzw. im Verwaltungsrat diskutiert und entschieden.

Auch die Seniorenwohnanlage am Hubland und die Service-Wohnanlage „Miravilla“ wurden besichtigt. Dort stellte Schraml den Aufbau des hiesigen KU sowie die dazugehörigen Einrichtungen vor. Landrat Hurth und seine Delegation interessierten sich dabei besonders für interne Abläufe, das Qualitätsmanagement und die Satzungssystematik. Die Baden-Württembergischen Kollegen zeigten sich beeindruckt von den Synergieeffekten und die Flexibilität eines Kommunalunternehmens.

Hintergrund:
Die Rechtsform „Anstalt des öffentlichen Rechts“ gibt es seit 1995 in Bayern. Der Gesetzgeber wählte für diese Rechtsform den Namen „Kommunalunternehmen“, um den im Wirtschaftsleben ungebräuchlichen Begriff der Anstalt zu vermeiden. Das Kommunalunternehmen des Landkreises Würzburg wurde im Jahr 1998 gegründet.
Seit geraumer Zeit plant nun auch das Innenministerium in Baden-Württemberg die „Kommunalanstalt“ einzuführen und damit den Kommunen in Baden-Württemberg diese neue Organisationsform zur Verfügung zu stellen.
„Ziel der Überarbeitung des Gesetzes über kommunale Zusammenarbeit ist es, die vorhandenen und bewährten Formen der öffentlich-rechtlichen Zusammenarbeit der Kommunen (Zweckverband und sogenannte öffentlich-rechtliche Vereinbarung) fortzuentwickeln und den Kommunen darüber hinaus die Bildung von gemeinsamen Dienststellen für eine engere und effektivere Zusammenarbeit im Bereich der Verwaltungsdienstleistungen zu ermöglichen.“ so der Gesetztes-Entwurf aus dem Baden-Württembergischen Innenministerium.

Weitere Infos gibt es unter www.kommunalunternehmen.de




Gedruckt von: http://www.kommunalunternehmen.de/newsdetails.html