2.000 Unterschriften von Unterfranken nach Berlin

Kommunalunternehmen > Aktuelles

28.09.2015

Sie zeigten mit 2.000 weiteren Bürgern die Rote Karte für die Krankenhaus-Reform (von links): Wolfgang Popp und Walter Herberth (Krankenhaus Juliusspital Würzburg), Prof. Dr. Alexander Schraml (Main-Klinik Ochsenfurt), MdB Paul Lehrieder, MdL Günther Felbinger, Harald Schlögel (König-Ludwig-Haus Würzburg), Stephan Kolck (Haßberg-Kliniken), Christian Schell (Main-Klinik Ochsenfurt), Landrat Eberhard Nuß (Würzburg), Kreisrätin Heidi Wright und stv. Landrat Harald Schneider (beide Landkreis Main-Spessart).

Sie zeigten mit 2.000 weiteren Bürgern die Rote Karte für die Krankenhaus-Reform (von links): Wolfgang Popp und Walter Herberth (Krankenhaus Juliusspital Würzburg), Prof. Dr. Alexander Schraml (Main-Klinik Ochsenfurt), MdB Paul Lehrieder, MdL Günther Felbinger, Harald Schlögel (König-Ludwig-Haus Würzburg), Stephan Kolck (Haßberg-Kliniken), Christian Schell (Main-Klinik Ochsenfurt), Landrat Eberhard Nuß (Würzburg), Kreisrätin Heidi Wright und stv. Landrat Harald Schneider (beide Landkreis Main-Spessart).

In ganz Deutschland gibt es in diesen Tagen zahlreiche Protestaktionen gegen die geplante Krankenhaus-Reform. Auch die unterfränkischen Kliniken beteiligten sich am vergangenen Samstag in Form eines Infostandes in der Würzburger Innenstadt an der Kampagne. Sie sind unisono gegen das neue Gesetz von Gesundheitsminister Hermann Gröhe, da sie weniger Geld für Pflegepersonal, höhere Abschläge für Mehrbehandlungen, eine Verschärfung des Investitionsstaus, unterfinanzierte Notaufnahmen, noch mehr Bürokratie und letztendlich die Schließung von Krankenhäusern befürchten.

Deshalb zeigten die Klinik-Chefs zusammen mit vielen interessierten Bürgerinnen und Bürgern die „Rote Karte“. Rund 2.000 Postkarten konnten somit an das Gesundheitsministerium nach Berlin geschickt werden. Unter dem Motto „Schluss mit kaputt sparen“ appellierten die unterfränkischen Krankenhäuser an die Bundesregierung, den Gesetzesentwurf zu überarbeiten und fordern: mehr Zeit für Patienten, weniger Bürokratie, kostendeckender Bezahlung, mehr Mitteln für Investitionen, mehr Personal für die Pflege – und das alles ohne weitere Streichungen.

„Unsere Kliniken brauchen dringend einen Befreiungsschlag, um unabwendbare Kostensteigerungen finanzieren zu können. Der Gesetzentwurf muss unseres Erachtens unbedingt verändert werden“ sind sich unterfränkischen Klinik-Chefs einig.

Die Bundestagsabgeordneten Paul Lehrieder (CSU) und Sabine Dittmar (SPD) sowie Barbara Stamm (CSU) und Günther Felbinger (Freie Wähler) aus dem Bayerischen Landtag waren am Info-Stand zu Besuch und sagten ihre Unterstützung zu. Landtagspräsidentin Stamm hat sich bereits im Vorfeld äußerst kritisch mit deutlichen Worten zu den Reformbestrebungen geäußert.
Die Broschüre zur Kampagne mit Informationen und Fakten zur Situation der Krankenhäuser und zur geplanten Krankenhausreform steht auf der Website der DKG zum Download bereit:
www.ihre-krankenhaeuser.de   und unter   www.bkg-online.de/presse-oeffentlichkeitsarbeit/pressemitteilungen/krankenhaeuser-machen-ihrem-aerger-luft




Gedruckt von: http://www.kommunalunternehmen.de/newsdetails.html