Unterfränkische Kliniken zeigen gemeinsam die Rote Karte und gehen auf die Straße

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22.09.2015

In ganz Deutschland gibt es in diesen Tagen zahlreiche Protestaktionen gegen die geplante Krankenhaus-Reform. Auch in Unterfranken haben sich die Kliniken zusammengeschlossen und sind unisono gegen das neue Gesetz von Gesundheitsminister Hermann Gröhe.

Deshalb laden die unterfränkischen Krankenhäuser alle interessierten Bürger ein, sich über die geplante Krankenhaus-Reform am Samstag, 26. September 2015 zu informieren. Geschäftsführer, Ärzte, Pflege- und Verwaltungskräfte stehen am Infostand von 10 bis 16 Uhr bereit. Dieser ist in der Würzburger Fußgängerzone am Oberen Markt am Anfang der Eichhornstraße zu finden.

Neben zahlreichen Argumenten gegen die Reform wird es am Infostand auch Rote (Post-)Karten für Gesundheitsminister Gröhe geben. Diese können am Samstag direkt nach Berlin geschickt werden. Nach dem Motto „uns Kliniken geht die Luft aus“ gibt es auch rote Luftballons und es werden gesunde rote Äpfel am Info-Stand verteilt.  

Unterdessen ist die Stimmung in den Krankenhäusern schlecht. Die Krankenhaus-Reform verspricht viel Hilfe, hält aber nichts ein. Im Gegenteil: die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Krankenhäusern werden weiter belastet.
„Unser Infostand am 26. September hat das Ziel, der Politik und den Bürgern klar zu machen, wo die Probleme liegen und wo wirklich Hilfe benötigt wird. Wir freuen uns über jeden interessierten Bürger – geht es doch im Endeffekt um sie: um unsere Patienten“ so die unterfränkischen Klinik-Chefs.


Hintergrund:
„Wir helfen, wenn Menschen uns brauchen. Rund um die Uhr. Aber die Politik lässt uns im Stich.“ Mit diesem Slogan protestiert in diesen Tagen die Deutsche Krankenhaus-Gesellschaft (DKG) gegen die Pläne von Gesundheitsminister Hermann Gröhe.

Und auch die unterfränkischen Krankenhäuser appellieren an die Bundesregierung, den Gesetzesentwurf zu überarbeiten und fordern: 


„Unsere Kliniken brauchen dringend einen Befreiungsschlag, um unabwendbare Kostensteigerungen finanzieren zu können. Der Gesetzentwurf muss unseres Erachtens unbedingt verändert werden“ sind sich unterfränkischen Klinik-Chefs einig.

Die Broschüre zur Kampagne mit Informationen und Fakten zur Situation der Krankenhäuser und zur geplanten Krankenhausreform steht auf der Website der DKG zum Download bereit: www.ihre-krankenhaeuser.de   und unter   www.bkg-online.de/presse-oeffentlichkeitsarbeit/pressemitteilungen/krankenhaeuser-machen-ihrem-aerger-luft




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