Barrierefreier Ausbau von Haltestellen wird im KU gefördert

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19.02.2010

Waldbüttelbrunn, Karl-Lott-Straße

Waldbüttelbrunn, Karl-Lott-Straße

Seit der Verabschiedung des ÖPNV-Haltestellen-Konzeptes im Jahr 2008 können Gemeinden im Landkreis Würzburg Zuschüsse vom KU zum barrierefreien Ausbau von Haltestellen erhalten. Ziel ist eine Erleichte-rung beim Einstieg in die Busse und damit eine Verbesserung der Nutzung des ÖPNV für alle mobilitätsein-geschränkten Personen zu erreichen.

Im Jahr 2008 wurden in Hettstadt insgesamt sechs Haltestellen gefördert. Im Rahmen der Dorferneuerung nutzte die Gemeinde die Möglichkeit des Umbaues der Haltestellen. Diese sind nun barrierefrei und ermög-lichen behinderten Menschen einen Zugang und eine Nutzung „in der allgemein üblichen Weise, ohne be-sondere Erschwernis und grundsätzlich ohne fremde Hilfe“.
Nach Abschluss der baulichen Maßnahmen konnte das KU im Juni 2009 mit der Einführung des Taktver-kehres auf der Linie 48 Würzburg-Hettstadt auch das Angebot verbessert.

Im Jahr 2009 wurden in Waldbüttelbrunn drei Haltestellen im Siedlungsgebiet neu geplant, mit Wartehallen versehen und barrierefrei eingerichtet. Auch hier bringt die Einführung des Taktverkehrs auf der Linie 47 Würzburg-Waldbüttelbrunn mit einer Erweiterung der Bedienung innerhalb der Gemeinde eine deutliche Aufwertung und einen besseren Zugang zum ÖPNV.

Für das Jahr 2010 können noch Zuschüsse zum barrierefreien Ausbau von Haltestellen beim KU beantragt werden. Unter Anwendung der allgemein üblichen planerischen Anforderungen und einer Prüfung durch die NWM und die Behindertenbeauftragte können diese Maßnahmen mit 20% oder maximal 2.000 € pro Halte-stelle gefördert werden. So konnten bislang über 10.000 € an die Gemeinden ausgezahlt werden.