Pflegeberufe sind lohnenswert

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23.11.2012

Info-Stunde über Altenpflegeberufe in der Margetshöchheimer Mittelschule

Info-Stunde über Altenpflegeberufe in der Margetshöchheimer Mittelschule

Experten-Team des Kommunalunternehmens informierte Schüler  

Rund 100 Mittelschüler der 9. Jahrgangsstufe informierten sich im ersten Schulhalbjahr über Berufschancen in der Altenhilfe beim Kommunalunternehmen des Landkreises Würzburg (KU). Personalleiter Stefan Strohmenger und Diplom-Pflegewirt Arne Ewert berichteten vor Ort in den lokalen Mittelschulen über die vielen Berufsbilder in der Altenpflege und über Praktikumsplätze. Im Vordergrund standen die Themen Ausbildung, Verdienstmöglichkeiten sowie Berufsalltag und Entfaltungspotenzial.

„Alten Menschen helfen, das gibt euch ein gutes Gefühl und viel Respekt in unserer Gesellschaft“, betonte Ewert den sozialen Aspekt des Pflegeberufes. Erstaunt waren auch die Schüler darüber, dass die Gehälter in der Pflege nicht so niedrig sind, wie häufig behauptet. Eine kürzlich erschienene Studie der Fachhochschule Münster belegt sogar, dass die Ausbildungsvergütung von Pflegeberufen mit der von Bankkaufleuten eine der höchsten ist.

Das KU hat diese Initiative gestartet, um junge Menschen für Berufe in der Altenpflege zu interessieren. Hintergrund der Info-Stunden ist der drohende Pflegefachkräftemangel, der in aller Munde ist. Die demographische Entwicklung zeigt, dass die Zahl von gegenwärtig 2,1 Millionen pflegebedürftigen Menschen bis zum Jahr 2030 auf 3,3 Millionen ansteigen wird. In 15 Jahren fehlen in Deutschland voraussichtlich rund 152.000 Pflegekräfte, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte.

Nun will die Bundesregierung die Pflegeberufe „attraktiver“ machen.
„Wir finden, dass die Berufe in der Altenpflege bereits jetzt attraktiv, sicher und – in jeder Hinsicht – lohnenswert sind“ sagte KU-Vorstand Dr. Alexander Schraml bei der Schlussveranstaltung in der Margetshöchheimer Mittelschule. Dort endete mit rund 30 Schülern die Initiative für dieses Schulhalbjahr. Vorher wurden die Neuntklässler der Mittelschulen in Estenfeld und der Lindleinsmühle informiert. Interessierte Schulen können sich beim KU für weitere „Info-Stunden über Altenpflegeberufe“ melden.

Schraml erhofft sich, dass durch die Initiative zukünftig Missverständnisse über Pflegeberufe aus dem Wege geräumt werden und junge Menschen Berufe in der Altenpflege ergreifen. Die Info-Stunden sollen eine erste Orientierung sein. Weitere Eindrücke müssten sich die Schüler bei einem Praktikum oder bei persönlichen Gesprächen holen.

Kontakt
Wer Interesse an einer Ausbildung oder einem Praktikumsplatz in der Altenpflege hat oder mehr über die Initiative „Info-Stunden über Altenpflegeberufe“ wissen möchte, kann sich melden bei:
> Dipl.-Pflegewirt Arne Ewert, Pflegedienstleitung der Seniorenwohnanlage am Hubland, Senioreneinrichtungen des Landkreises Würzburg gGmbH
Tel. 0931 8009-464
E-Mail: arne.ewert[at]senioreneinrichtungen.info

> Stefan Strohmenger, Personalleiter des Kommunalunternehmens des Landkreises Würzburg
Tel. 0931 80442-12
E-Mail: stefan.strohmenger[at]kommunalunternehmen.de

Wer ist das Kommunalunternehmen?
Das Kommunalunternehmen des Landkreises Würzburg (KU) ist unter anderem für die Bereiche Gesundheit und Pflege im Landkreis Würzburg zuständig.
Mit seinen rund 800 Beschäftigten ist das KU einer der größten Arbeitgeber im Landkreis Würzburg und IHK-Ausbildungsbetrieb. Mit seinem Konzept „familienfreundlicher Arbeitgeber“ ist es Mitglied im „Bündnis für Familie und Arbeit in der Region Würzburg“.
Aktuell sind im Bereich der Senioreneinrichtungen fast 300 Mitarbeiter – davon 20 Auszubildende – beschäftigt, die sich um über 400 Pflegeplätze in acht Einrichtungen kümmern.
Weitere Informationen dazu gibt es hier auf unseren Internetseiten.




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