Pflegeberufe sind lohnenswert

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06.02.2012

Experten-Team informierte Schüler     

Rund 200 Mittelschüler der 9. Jahrgangsstufe informierten sich im ersten Schulhalbjahr über Berufschancen in der Altenhilfe beim Kommunalunternehmen des Landkreises Würzburg (KU). Personalleiter Bernhard Wallrapp und Diplom-Pflegewirt Arne Ewert berichteten vor Ort in den lokalen Mittelschulen über die vielen Berufsbilder in der Altenpflege und über Praktikumsplätze. Im Vordergrund standen die Themen Ausbildung, Verdienstmöglichkeiten sowie Berufsalltag und Entfaltungspotenzial.

„Alten Menschen helfen – das gibt Euch ein gutes Gefühl und viel Respekt in unserer Gesellschaft“ betonte Ewert den sozialen Aspekt des Pflegeberufes. Erstaunt waren auch die Schüler darüber, dass die Gehälter in der Pflege nicht so niedrig sind, wie häufig behauptet. Eine kürzlich erschienene Studie der Fachhochschule Münster belegt sogar, dass die Ausbildungsvergütung von Pflegeberufen mit der des Bankkaufmanns einer der höchsten ist.

Das KU hat diese Initiative gestartet, um junge Menschen für Berufe in der Altenpflege zu interessieren. Hintergrund der Info-Stunden ist der drohende Pflegefachkräftemangel, der in aller Munde ist. Die demographische Entwicklung zeigt, dass die Zahl von gegenwärtig 2,1 Millionen pflegebedürftigen Menschen bis zum Jahr 2030 auf 3,3 Millionen ansteigen wird. In 15 Jahren fehlen in Deutschland voraussichtlich rund 152.000 Pflegekräfte, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. Nun will die Bundesregierung die Pflegeberufe „attraktiver“ machen.

„Wir finden, dass die Berufe in der Altenpflege bereits jetzt attraktiv, sicher und – in jeder Hinsicht – lohnenswert sind“ sagte KU-Vorstand Dr. Alexander Schraml bei der Schlussveranstaltung in der Gerbrunner Mittelschule am vergangenen Montag, 6. Februar 2012. Dort endete mit rund 30 Schülern die Initiative für dieses Schulhalbjahr. Vorher wurden die Neuntklässler der Mittelschulen in Waldbüttelbrunn, Zellerau und Höchberg informiert. Interessierte Schulen können sich beim KU für weitere „Info-Stunden über Altenpflegeberufe“ melden.

Schraml erhofft sich, dass durch die Initiative zukünftig Missverständnisse über Pflegeberufe aus dem Wege geräumt werden und junge Menschen Berufe in der Altenpflege ergreifen. Die Info-Stunden sollen eine erste Orientierung sein. Weitere Eindrücke müssten sich die Schüler bei einem Praktikum oder bei persönlichen Gesprächen holen.


Kontakt
Wer Interesse an einer Ausbildung oder einem Praktikumsplatz in der Altenpflege hat oder mehr über die Initiative „Info-Stunden über Altenpflegeberufe“ wissen möchte, kann sich melden bei:

•    Dipl.-Pflegewirt Arne Ewert, Pflegedienstleitung
Senioreneinrichtungen des Landkreises Würzburg gGmbH
Tel. 0931 8009-464
E-Mail: arne.ewert[at]senioreneinrichtungen.info

•    Bernhard Wallrapp, Personalleiter
Das Kommunalunternehmen des Landkreises Würzburg
Tel. 0931 80442-12
E-Mail: bernhard.wallrapp[at]kommunalunternehmen.de


Was ist das Kommunalunternehmen?
Das Kommunalunternehmen des Landkreises Würzburg (KU) ist unter anderem für die Bereiche Gesundheit und Pflege im Landkreis Würzburg zuständig. Aktuell ist das Unternehmen mit den Senioreneinrichtungen des Landkreises Würzburg für mehr als 400 Pflegeplätze verantwortlich. Mit seinen rund 800 Beschäftigten ist das KU einer der größten Arbeitgeber im Landkreis Würzburg und IHK-Ausbildungsbetrieb. Mit seinem Konzept „familienfreundlicher Arbeitgeber“ ist es Mitglied im „Bündnis für Familie und Arbeit in der Region Würzburg“. Weitere Informationen dazu gibt es im Internet unter www.kommunalunternehmen.de