1 Jahr Klinik-Kompetenz-Bayern eG

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17.02.2012

Bei der Festveranstaltung zum einjährigen Bestehen der Klinik-Kompetenz-Bayern überreichte Staatsminister Dr. Marcel Huber die Mitgliedsurkunden an die neuen Mitglieder. Mit dabei waren (von links): Dr. Bernd Semsch und Heinrich Karl von der Kreisklink Wörth a. d. Donau, KKB-Vorstand Josef Götz, Jens Posluschny von den Krankenhäusern des Landkreises Amberg-Sulzbach, Oberbürgermeister der Stadt Amberg Wolfgang Dandorfer, Manfred Wendel vom Klinikum St. Marien Amberg, Landrat des Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen Gerhard Wägemann, Staatsminister Dr. Marcel Huber, Oberbürgermeister der Stadt Weißenburg Jürgen Schröppel, KKB-Vorstand Jürgen Winter, Dr. Waldemar Hohm von der Kreisklinik Bad Neustadt a. d. Saale, Landrat des Kreises Rhön-Grabfeld Thomas Habermann und KKB-Vorstand Dr. Alexander Schraml.

Bei der Festveranstaltung zum einjährigen Bestehen der Klinik-Kompetenz-Bayern überreichte Staatsminister Dr. Marcel Huber die Mitgliedsurkunden an die neuen Mitglieder. Mit dabei waren (von links): Dr. Bernd Semsch und Heinrich Karl von der Kreisklink Wörth a. d. Donau, KKB-Vorstand Josef Götz, Jens Posluschny von den Krankenhäusern des Landkreises Amberg-Sulzbach, Oberbürgermeister der Stadt Amberg Wolfgang Dandorfer, Manfred Wendel vom Klinikum St. Marien Amberg, Landrat des Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen Gerhard Wägemann, Staatsminister Dr. Marcel Huber, Oberbürgermeister der Stadt Weißenburg Jürgen Schröppel, KKB-Vorstand Jürgen Winter, Dr. Waldemar Hohm von der Kreisklinik Bad Neustadt a. d. Saale, Landrat des Kreises Rhön-Grabfeld Thomas Habermann und KKB-Vorstand Dr. Alexander Schraml.

Klinik-Verbund nimmt neue Mitglieder auf – jetzt 30 Kliniken in der Genossenschaft   

Die Genossenschaft „Klinik-Kompetenz-Bayern“ (KKB) feierte am Freitag, 17. Februar 2012, im Alten Rathaus in Weißenburg ihr einjähriges Bestehen und nahm gleichzeitig fünf weitere Krankenhäuser in den Klinik-Verbund auf. Zur Festveranstaltung hatten sich zahlreiche Ehrengäste eingefunden, darunter Gesundheitsminister Dr. Marcel Huber, der die Festrede hielt, Bürgermeister, Landräte, Landtagsabgeordnete und Kreisräte aus ganz Bayern. Die Main-Klinik ist Gründungsmitglied des Klinik-Verbundes.

„Die Genossenschaft ‚Klinik-Kompetenz Bayern‘ praktiziert eine vorbildliche Kooperation zwischen Krankenhäusern. Das Wohl der Patienten wird mit wirtschaftlichen Abläufen in Einklang gebracht. Damit wird eine moderne, medizinische und zugleich menschliche Versorgung gewährleistet“, sagte Staatsminister Dr. Marcel Huber zum Auftakt der Festveranstaltung.

Ziel der Genossenschaft ist es, die kommunalen und freigemeinnützigen Kliniken besser miteinander zu vernetzen. Dadurch soll die flächendeckende Klinikversorgung in Bayern dauerhaft und auf hohem Niveau gesichert werden. Die KKB will die Wettbewerbsfähigkeit und die Marktposition der einzelnen Mitgliedskliniken durch Know-how-Transfer und Erfahrungsaustausch stärken.

Diese Verbundvorteile möchten nun auch die neuen Mitgliedsklinken nutzen, die am 17. Februar 2012 dem Klinik-Verbund beigetreten sind. Neue Mitglieder sind die Kreisklinik gGmbH Bad Neustadt a. d. Saale, die Kreisklinik Wörth a. d. Donau, das Klinikum St. Marien Amberg sowie die Krankenhäuser des Landkreises Amberg-Sulzbach mit dem St. Anna Krankenhaus und der St. Johannes Klinik.  

„Wir blicken auf ein spannendes und vor allem erfolgreiches erstes Jahr zurück, denn wir sind mit zahlreichen konkreten Projekten gestartet“ so Vorstand Jürgen Winter bei seiner Begrüßungsrede im Rahmen der Festveranstaltung. Unter den Projekten sind Themen wie Benchmark-Controlling, Interne Revision, Kodierung und MDK, Hygiene, Einkauf, Personalentwicklung, Förderberatung sowie Rechts- und Vertragswesen. Als wichtige Ereignisse im ersten Jahr sind die erfolgreiche Umsetzung der Hygiene-Offensive, die Veröffentlichung des gemeinsamen Fortbildungskalenders sowie die Kampagne rund um den Krankenkassen-Abrechnungsbetrug zu nennen. Und auch zahlreiche Dienstleistungsverträge wurden abgeschlossen, die den Kliniken zu Gute kommen.

KKB im Überblick
Dem freiwilligen Verbund angeschlossen sind aktuell 14 Träger mit 30 kommunalen und freigemeinnützigen Kliniken in Bayern. 5.211 Betten im akutstationären Bereich und 298 Reha-Betten werden von der Klinik-Kompetenz-Bayern repräsentiert. Seit vielen Jahren arbeiten die Gründungsmitglieder eng zusammen. Mit der Gründung der Genossenschaft vor einem Jahr haben die Krankenhäuser diese Kooperation institutionalisiert, ohne dass die Kliniken dabei ihre Selbständigkeit aufgaben. Insgesamt beschäftigen die Klinken, die aktuell zur Genossenschaft zählen, 12.629 Mitarbeiter und haben ein DRG-Budget-Volumen von 647,45 Millionen Euro sowie einen Gesamtumsatz von 771,09 Millionen Euro. Die Mitglieder der Genossenschaft betreiben auch zahlreiche Altenpflegeheime und Service-Wohnanlagen (Betreutes Wohnen).

Neben den Kliniken des Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen (Kreisklinik Gunzenhausen, Kreisklinik Weißenburg) beteiligen sich als Gründungsmitglieder die Gemeinnützige Krankenhausgesellschaft des Landkreises Bamberg mbH (Klinik am Eichelberg, Steigerwaldklinik Burgebrach, Juraklinik Scheßlitz), das Klinikum Fürth, die Kliniken des Landkreises Neustadt/Aisch – Bad Windsheim (Klinik Neustadt/Aisch, Klinik Uffenheim, Klinik Bad Windsheim), die Kliniken Nordoberpfalz AG (Krankenhaus Tirschenreuth, Krankenhaus Waldsassen, Krankenhaus Kemnath, Steinwaldklinik Erbendorf, Klinikum Weiden, Krankenhaus Eschenbach, Krankenhaus Vohenstrauß, Krankenhaus Neustadt a.d. Waldnaab) die Kliniken im Naturpark Altmühltal (Klinik Eichstätt, Klinik Kösching), die Haßberg-Kliniken (Krankenhaus Haßfurt, Krankenhaus Ebern, Klinik in Hofheim), die Kreisklinik Roth, das Waldkrankenhaus St. Marien gGmbH-Erlangen und die Main-Klinik Ochsenfurt gGmbH an der Genossenschaft.

Als neue Mitglieder wurden am 17. Februar 2012 die Kreisklinik gGmbH Bad Neustadt a. d. Saale, die Kreisklinik Wörth a. d. Donau, das Klinikum St. Marien Amberg sowie die Krankenhäuser des Landkreises Amberg-Sulzbach (St. Anna Krankenhaus, St. Johannes Klinik) aufgenommen.

Der nebenamtlich tätige Vorstand besteht aus Josef Götz (Kliniken Nordoberpfalz AG), Jürgen Winter (Kliniken des Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen) und Dr. Alexander Schraml (Main-Klinik Ochsenfurt). Der Vorstand hofft, dass sich bald noch weitere Kliniken dem jungen Verbund anschließen werden. Aktuell liegen weitere konkrete Anfragen vor. Für die beteiligten Städte und Landkreise bedeute die neue Organisation eine Stärkung der kommunalen Selbstverwaltung.


Warum eine eingetragene Genossenschaft?
Die eingetragene Genossenschaft (eG) ist eine Rechtsform für Kooperationen, die im Trend der Zeit liegt. Nach aktuellsten Zahlen wurden im Jahr 2011 in Bayern 51 neue Genossenschaften gegründet und beim Genossenschaftsverband Bayern e.V. als Mitglied aufgenommen.

Die Vereinten Nationen haben das Jahr 2012 sogar zum Internationalen Jahr der Genossenschaften ausgerufen. Ziel ist es, weltweit auf die Bedeutung der Unternehmensform für Gesellschaft, Wirtschaft und insbesondere für den ländlichen Raum aufmerksam zu machen. Denn wie keine andere Unternehmensform schafft es die eG, soziale und ökonomische Ziele miteinander in Einklang zu bringen.

Quelle: Genossenschaftsverband Bayern e.V., www.gv-bayern.de   

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