19 Lokale bieten ein Zwei-Gang-Menü unter zehn Euro

Zwei sind neu hinzugekommen, zwei andere weggefallen: Damit ist die Zahl der Gaststätten gleichgeblieben, die sich in Stadt und Landkreis Würzburg am besonderen Angebot des „Mittagstisch für Senioren“ beteiligen – Corona zum Trotz. In 19 Lokalitäten, verteilt über den gesamten Landkreis, hat die ältere Generation demnach die Möglichkeit, mittags unter der Woche für maximal 9,90 Euro zu dinieren.


„Weggefallen ist eine Betriebskantine in Würzburg, die wegen Corona derzeit keine auswärtigen Gäste versorgen darf sowie ein Gasthaus im Landkreis, das unter der Woche mittags nicht mehr geöffnet ist und damit die Kriterien für den Mittagstisch nicht mehr erfüllt“, erklärt Tobias Konrad, von der Abteilung Senioren des Kommunalunternehmens des Landkreises (KU), die Situation. 2021 neu hinzugekommen sind der Gasthof zum Gaugrafen in Gaukönigshofen und das Mai Linh Restaurant im alten Bahnhof in Kirchheim. Zwei Angebote auf dem flachen Land also.


„Das ist gerade jetzt, wo wir dank steigender Impfquote, niedrigen Inzidenzen und der Erlaubnis durch das Infektionsschutzgesetz endlich wieder mit dem Mittagtisch starten können, ideal“, findet Camen Mayr, ebenfalls in der Abteilung Senioren des KU tätig. Denn zum einen könne man so den Gang zum Mittagstisch als Sommerausflug wunderbar mit den Seniorentickets des ÖPNV verbinden – oder die Wunschgaststätte mit den mittlerweile ebenfalls weitverbreiteten E-Pedelecs per Zweirad ansteuern. Im Gaugrafen in Gaukönigshofen erwartet die E-Radler dann sogar eine Ladestation direkt vor Ort, im idyllischen Biergarten der Gaststätte.
Der Mittagstisch für Senioren enthält bei allen teilnehmenden Lokalen zwei Gänge – und ist von Restaurant zu Restaurant unterschiedlich strukturiert. Im Gasthof zum Gaugrafen beispielsweise lädt das Ehepaar Eck seine Gäste ein, zwei der günstigen Speisen aus der Karte nach eigenen Wünschen zu kombinieren. Das KU-Team empfiehlt auf jeden Fall, sich immer vorab in den Gaststätten telefonisch einen Platz zu sichern.


Im vierten Jahr organisieren Mitarbeiter des Kommunalunternehmens (KU) des Landkreises – Carmen Mayr und Tobias Konrad jetzt den Mittagtisch für Senioren. Die ursprüngliche Idee des seniorengerechten Menüs am Mittag war auch, der Vereinsamung entgegenzuwirken, Betroffene zu motivieren, mittags das Haus zu verlassen, um in Gesellschaft anderer Menschen zu essen. Die großzügige Verteilung der Genussbücher an den bekannten Auslagestellen in Stadt und Landkreis verstärkt dieses Anliegen. Die Genussbücher liegen auch 2021 unter anderem wieder in den Rathäusern, im Landratsamt sowie im Falkenhaus aus. „Wir hoffen, dass unsere Senioren jetzt, nach der langen Zwangspause wieder so richtig durchstarten und das Angebot genießen“, sagt Mayr.


Mitmachen können Gasthöfe und Restaurants, die an mindestens zwei Werktagen in der Woche mittags warme Küche anbieten und bereit sind, das preiswerte Seniorenmittagsmenü in die Speisekarte mitaufzunehmen. Demnächst starten Konrad und Mayr die Werbung für das Genussbuch 2022. Ausgesprochen wurde es nicht, aber es wäre toll, wenn die fünfte Auflage bei den Teilnehmern die 20er-Marke knackt.

mittagstisch für senioren (1)

Tobias Konrad und Carmen Mayr testen das Angebot beim neuen Teilnehmer am „Mittagstisch für Senioren“ im Gasthof zum Gaugrafen in Gaukönigshofen.

Überlebensgroß: Schwester Steffi und Krankenpfleger Lars

Main-Klinik wirbt für „viel mehr als ‘nur‘ Applaus“

Spätestens seit der Corona-Pandemie sind sich alle einig: Krankenhäuser sind wichtiger denn je und ihre Mitarbeiter schaffen Enormes. „Es wurde viel in den vergangenen Wochen geklatscht. Aber was unsere Mitarbeiter leisten, verdient viel mehr als ‘nur‘ Applaus“, so Main-Klinik-Geschäftsführer Christian Schell. Unter diesem Slogan werben deshalb nun (von links) Krankpfleger Lars und Schwester Steffi überlebensgroß um neue Kolleginnen und Kollegen für das Ochsenfurter Krankenhaus. Das Besondere dabei: Die Models der Kampagne sind echte Mitarbeiter der Main-Klinik. Steffi ist stellvertretende Stationsleitung und Lars kümmert sich um die Patienten als Anästhesiepflegekraft.


Personalnotstand, Unterbesetzung oder Fachkräftemangel diese Schlagworte hört man derzeit immer öfter in den Medien. „Wir von der Main-Klinik Ochsenfurt haben bis jetzt noch keine Personalprobleme. Wir wollen aber auch, dass das so bleibt“ sagt Schell, der die Personalkampagne ins Leben rief. Mit Anzeigen, Großflächenplakaten, Facebook-Postings und Radiowerbung wird auf das kommunale Krankenhaus und seine Vorteile aufmerksam gemacht. So gibt es beispielsweise einen Betreuungskostenzuschuss für Kinder, Zusatzurlaub, eine Festanstellung im Tarifvertrag öffentlicher Dienst (TVöD), betriebliche Altersversorgung, eine familiäre Umgangsweise, innovative Teamboards, kostenlose Parkplätze, ein attraktives E-Bike- und PKW-Leasing, coole Mitarbeiterfeste und vieles mehr. Das Engagement zahlt sich aus: Alle Lehrstellen zum neuen Ausbildungsjahr zum Pflegefachmann/Pflegefachfrau konnten beispielsweise besetzt werden und es gibt sogar eine Warteliste. „Bei uns ist man als Mitarbeiter bestens aufgehoben, denn bei uns gibt es tatsächlich viel mehr als ‘nur‘ Applaus“ fassen Steffi und Lars die Kampagne zusammen.

News_mehr als nur Applaus

Startschuss für die Sanierung von 33 Bewohnerzimmern

Seniorenwohnanlage am Hubland

Dass die Seniorenwohnanlage am Hubland ständig modernisiert wird, sieht man schon bei der Zufahrt zum Pflegeheim. Ein Gerüst sowie diverse Baustellenfahrzeuge säumen den Weg. Kontinuierliche Modernisierungsmaßnahmen haben in den letzten Jahrzehnten dazu beigetragen, dass das 171-Betten-Haus mit seinen fünf Wohngruppen auch nach fast 60 Jahren noch modern und wohnlich wirkt. „Im Vordergrund steht für uns immer, die Aufenthaltsqualität aller Bewohnerinnen und Bewohner zu verbessern“, sagt Geschäftsführerin Eva von Vietinghoff-Scheel. Und so eröffnet sie an diesem Tag das Pressegespräch am Hubland, dass den Auftakt für die Sanierung im sogenannten „Nordflügel“ darstellt.

Die anstehenden Arbeiten werden rund zwei Jahre dauern und sind in zwei Bauabschnitte gegliedert. Im Vorfeld wurden natürlich die Bewohner informiert und entsprechende Umzüge innerhalb des Pflegeheims durchgeführt. Man ist sich durchaus bewusst, dass eine Sanierung im laufenden Betrieb eine anstrengende Zeit wird – „sowohl für die Bewohner als auch für unsere Mitarbeiter“, führt Geschäftsführer Michael Pfab aus. Dennoch hoffe man auf Verständnis und könne versichern, „dass die Versorgung der Bewohner zu jedem Zeitpunkt umfänglich gewährleistet wird“.

Doch was steht genau im Nordflügel, der drei verschiedene Wohngruppen umfasst, für die nächsten zwei Jahre an?
Der Gebäudeteil Nordflügel wurde 1987 errichtet. Im Rahmen der Sanierung liegt der Fokus auf den 33 Bewohnerzimmern und deren Nasszellen. Die Sanierung hat neben der Modernisierung das Ziel, einen höheren Grad an Rollstuhltauglichkeit für die Bewohner herzustellen. Nach Abschluss der Baumaßnahme werden alle Zimmer als rollstuhltauglich eingestuft, was erhebliche Verbesserungen für die zunehmend pflegebedürftigen Bewohner mit sich bringt. 

Im Rahmen der Sanierung baut man die Einzelbalkone zurück. An der Nordseite entsteht ein neuer Gemeinschaftsbalkon mit Blickrichtung zur Stadt. Im Zuge der Maßnahme werden alle Fenster getauscht und die Fassade erhält ein Wärme-Dämm-Verbundsystem. Geplant und begleitet wird die Sanierungsmaßnahme vom Architek-turbüro „Geisel & Schaub“ (Hochbau) und vom Ingenieurbüro Burmester & Partner. Die Kostenberechnung für die Gesamtmaßnahme liegt bei rund fünf Millionen Euro.

Bereits in den letzten Jahren ist viel passiert, dass am Ende großen Anklang bei Bewohnern und Angehörigen gefunden hat: so z. B. die Eröffnung des angrenzenden Café Klatsch oder die Erneuerung des Veranstaltungssaals. „Die laufenden Sanierungen werden dazu beitragen, die Seniorenwohnanlage am Hubland langfristig wettbewerbsfähig auszurichten – und den Bewohnern weiterhin attraktive Pflegeplätze anzubieten“, ist sich Eva von Vietinghoff-Scheel sicher. Dieser Aufgabe sei man sich als kommunales Unternehmen bewusst.

210830_270_Perspektive Presse

210902_270_Perspektive 2 Presse

Die Abbildungen zeigen die neuen Gemeinschaftsbalkone mit Blickrichtung zur Stadt, die künftig die Einzelbalkone des Nordflügels ersetzen (Geisel & Schaub Architekten).


 

Verschoben: Auftaktveranstaltung Sonntag, 09. Mai 2021

Feiern Sie mit uns den Start der Seniorenwochen in Giebelstadt!

Zum Start der Seniorenwochen am Sonntag, den 09. Mai 2021 erwartet die Besucher ein heiteres und genussvolles Programm für „Auge, Ohr und Gemüt“. Ein kleiner Auszug aus dem Programm:

  • Humorvoller Einstieg mit dem Geschichtenerzähler Markus Grimm 
  • Wohnen im Alter aus Sicht der ambulanten Pflege, Tagespflege, Service-Wohnen und stationärer Pflege
  • Geschichten / Geschichtliches im Landkreis Würzburg: Vorstellung verschieden Angebote rund um das Schwerpunktthema "Geschichten im Alter!" 

Der Musikverein Giebelstadt umrahmt den Nachmittag musikalisch. Der Eintritt ist frei! Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt. Die Bewirtung und die Organisation übernimmt die Gemeinde Giebelstadt in Zusammenarbeit mit den örtlichen Vereinen. Genießen Sie Ihren Sonntagskaffee und –kuchen kostenlos!

Ort: Mehrzweckhalle Giebelstadt 

Anschrift: Am Sportplatz 4, 97232 Giebelstadt 

ACHTUNG! Aufgrund der Corona-Pandemie kann die Auftaktveranstaltung der Seniorenwochen 2021 nicht stattfinden und wird auf den 08. Mai 2022 verschoben.

Kostenlos in ganz Deutschland unterwegs!

Mit dem Deutschland Abo-Upgrade.

Steigen Sie ein! Mit Ihrem Abo können Sie von Montag, 13.09.2021, bis Sonntag, 26.09.2021, in ganz Deutschland im Nahverkehr unterwegs sein. Nächster Halt? Bestimmen Sie!

Bei der Aktion „Deutschland Abo-Upgrade“ handelt es sich um eine gemeinsame Aktion der Nahverkehrsunternehmen in Deutschland. Sie als Abo-Kunde haben die Möglichkeit, ohne zusätzliche Kosten Ihr Abonnement für Fahrten in (fast) ganz Deutschland zu nutzen. Neben dem Deutschland-Upgrade bedeutet dies auch, dass Sie – sofern Sie sich registriert haben – während der Aktion zu jeder Uhrzeit im gesamten VVM-Gebiet (Stadt Würzburg, Landkreise Würzburg, Kitzingen und Main-Spessart) unterwegs sein können.

Die Aktion findet im Zeitraum vom 13.09.2021 bis zum 26.09.2021 statt. Die Registrierung und der Erwerb der Fahrtberechtigung sind ab dem 06.09.2021 möglich.

Um an der Aktion „Deutschland Abo-Upgrade“ teilzunehmen, müssen Sie sich vorab auf der Website www.besserweiter.de/abo-upgrade registrieren. Dabei sind folgende Daten anzugeben:

  • Name des Nutzers
  • Adresse
  • E-Mail-Adresse
  • Name des Verkehrsverbundes (Verkehrsverbund Mainfranken VVM)
  • Abo-Nummer (Nummer auf Ihren Wertmarken)

Ihre persönlichen Daten werden nach den Bestimmungen der Datenschutzgrundverordnung EU-DSGVO ausschließlich für die Durchführung dieser Aktion erhoben und verarbeitet.

Sie erhalten nach erfolgter Registrierung Ihre persönliche Fahrtberechtigung als PDF-Datei an die angegebene E-Mail-Adresse. Diese drucken Sie bitte aus oder speichern sie auf Ihrem mobilen Endgerät (z. B. Smartphone, Tablet o. ä.) Die Fahrtberechtigung ist dann bis zum Ende der Aktion am 26.09.2021 gültig.

Die Teilnahme an der Aktion kann leider nur über die Online-Registrierung erfolgen. Sollten Sie keine E-Mail-Adresse besitzen, kann bspw. auch eine E-Mail-Adresse eines Angehörigen angegeben werden. Allerdings kann man sich pro E-Mail-Adresse nur einmal registrieren.

Bitte beachten Sie: Da es sich bei der Fahrberechtigung um eine persönliche Fahrkarte handelt, ist auf Verlangen die Identität des Nutzers mithilfe eines amtlichen Lichtbildausweises nachzuweisen. Die per E-Mail zugesendete Fahrberechtigung ist entweder als digitales Ticket auf dem Smartphone oder als Papierausdruck bei der Fahrt mitzuführen, ebenso Ihre eigene Abo-Zeitkarte.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Entdecken von Deutschlands schönsten Orten und weiterhin eine gute Fahrt.

Anlage 1_210818_D_Abo-Upgrade_Verkehrs-_und_Tarifverbünde_Deutschland_Kunden Anlage 1_210818_D_Abo-Upgrade_Verkehrs-_und_Tarifverbünde_Deutschland_Kunden, 1199 KB
Anlage 2_Übersicht der teilnehmenden Tarifverantwortlichen (Stand 18.08.2021) Anlage 2_Übersicht der teilnehmenden Tarifverantwortlichen (Stand 18.08.2021), 103 KB
Anlage 3_210818_FAQ_Deutschland_Abo-Upgrade_Kundschaft Anlage 3_210818_FAQ_Deutschland_Abo-Upgrade_Kundschaft, 220 KB

Hochgenuss aus dem eigenen Garten

Jetzt Hochbeet anlegen und Gartenabfälle wiederverwenden

Vorteile eines Hochbeets:

  • Maximale Erträge auf kleinster Fläche
  • Schonende Arbeitshaltung in angenehmer Höhe
  • Beste Bodenqualität und subtropische Wachstumsbedingungen
  • Wiederverwendung von Küchen- und Gartenabfällen und somit kein CO²-Verbrauch im Rahmen des Abtransports


Auf die richtige Schichtung kommt es an: (von oben nach unten)

5) Rasenschnitt oder Miscanthus-Mulch

Hochbeet-Schichtung

4) Hochwertige Erden, idealerweise auf Basis von Kompost, Pflanzenerde oder Balkon- und Kübelpflanzenerde

3) Gartenerde oder Kompost

2) Baum-, Strauch- bzw. Heckenschnitt oder abgestochene Grassoden aus dem Garten ggf. vermischt mit Holzhackschnitzeln (Spielplatzbelag)

1) Bestehender Gartenboden


 

Unser Tipp: Fehlende Materialien für die Befüllung Ihres Hochbeets erhalten Sie beim Erdenmarkt im Kompostwerk Würzburg, Kitzinger Str. 60, 97076 Würzburg.

Weitere Infos und Beratung unter Tel. 0931/27092-0 bzw. www.wuerzburger-kompost.de.