Durchbruch erzielt

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11.05.2015

Arbeitsgespräch zur Bahnlinie Würzburg – Lauda. Von links: Innenminister Joachim Herrmann, MdL Manfred Ländner, NWM-Geschäftsführer Dominik Stiller, KU-Vorstand Prof. Dr. Alexander Schraml, Landrat Eberhard Nuß und Bürgermeister Dr. Adolf Bauer.

Arbeitsgespräch zur Bahnlinie Würzburg – Lauda. Von links: Innenminister Joachim Herrmann, MdL Manfred Ländner, NWM-Geschäftsführer Dominik Stiller, KU-Vorstand Prof. Dr. Alexander Schraml, Landrat Eberhard Nuß und Bürgermeister Dr. Adolf Bauer.

Verbesserungen auf der Bahnlinie Würzburg – Lauda ab 2018

Nach vielen Jahren des Verhandelns steht es nun fest: Ab Dezember 2018 wird die Bahnlinie Würzburg – Lauda erheblich verbessert. Diese Zusage gab Innenminister Joachim Herrmann bei einem Gespräch in München, das auf Initiative von Landrat Eberhard Nuß, Oberbürgermeister Christian Schuchardt und MdL Manfred Ländner zustande kam.

Zunächst wird für die Regionalbahn der Stundentakt von Montag bis Freitag eingeführt, im Juni 2019 folgt dann der Stundentakt für den Regionalexpress. Ab diesem Zeitpunkt werden auch neue moderne Fahrzeuge zum Einsatz kommen. Der Stundentakt auch an Wochenenden und Feiertagen ist für Dezember 2021 vorgesehen. Ebenfalls zugesichert wurde vom Minister der barrierefreie Ausbau des Bahnhaltepunktes Geroldshausen. Da dort aber auf den Güterverkehr Rücksicht zu nehmen ist und notwendige Bauarbeiten auf der baden-württembergischen Teilstrecke erst im Jahr 2020 abgeschlossen werden, kann dort mit der Umgestaltung erst im Jahr 2021 begonnen werden.

Landrat Eberhard Nuß zeigte sich hocherfreut über die Aussagen des Ministers: „Damit wird eine wichtige Lücke im Nahverkehrssystem der Region Mainfranken geschlossen. Die Bürger aus dem südwestlichen Landkreis werden davon erheblich profitieren.“ MdL Manfred Ländner erläuterte, dass der Zeitplan von Vorgaben des Landes Baden-Württemberg abhängt, das für diese Bahnlinie die Federführung innehat. Prof. Dr. Alexander Schraml, als Vorstand des Kommunalunternehmens für den ÖPNV im Landkreis verantwortlich, sicherte zu, dass die den Schienenverkehr ergänzenden Busverkehre bis zur Einführung des Stundentakts uneingeschränkt erhalten bleiben.