KU wird vom Staatsministerium als „Best-Practice-Beispiel“ ausgezeichnet

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17.06.2013

Die oberste Führungsregie des Kommunalunternehmens freut sich über die Auszeichnung aus München für ihr ‚Konzept Familienfreundlicher Arbeitgeber‘ (von links): Professor Dr. Alexander Schraml (Vorstand des Kommunalunternehmens), Bernhard Huml (KU-Finanzabteilungsleiter), Christian Schell (Geschäftsführer Main-Klinik), Stefan Strohmenger (KU-Personalleiter), Alexander Pfenning (Betriebsleiter team orange), Dominik Stiller (Geschäftsführer NWM) und Matthias Rüth (Geschäftsführer Senioreneinrichtungen). FOTO: JULIA FRÖHLING

Die oberste Führungsregie des Kommunalunternehmens freut sich über die Auszeichnung aus München für ihr ‚Konzept Familienfreundlicher Arbeitgeber‘ (von links): Professor Dr. Alexander Schraml (Vorstand des Kommunalunternehmens), Bernhard Huml (KU-Finanzabteilungsleiter), Christian Schell (Geschäftsführer Main-Klinik), Stefan Strohmenger (KU-Personalleiter), Alexander Pfenning (Betriebsleiter team orange), Dominik Stiller (Geschäftsführer NWM) und Matthias Rüth (Geschäftsführer Senioreneinrichtungen). FOTO: JULIA FRÖHLING

Familienfreundlicher Arbeitgeber       

Das Kommunalunternehmen des Landkreises Würzburg (KU) gehört zu den vier familienfreundlichsten Arbeitgebern Unterfrankens in der Kategorie große Unternehmen. Das Landkreis-Unternehmen bewarb sich als eines von 111 Unternehmen beim Bayerischen Staatspreis „SIEgER – Gerechte Chancen in der Arbeitswelt 2013“ und erhielt vor wenigen Tagen das Glückwunschschreiben. „Aufgrund Ihres Engagements für eine familienfreundliche Arbeitswelt hat die Regional-Jury Unterfranken nach intensiver Beratung Ihr Unternehmen als eines der regionalen Best-Practice-Beispiele in der Kategorie große Unternehmen gewählt. Herzlichen Glückwunsch zu diesem Erfolg!“ heißt es im offiziellen Ernennungsbrief des Sozialministeriums aus München. Familienministerin Christine Haderthauer ist Schirmherrin des SIEgER-Wettbewerbs.

„Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung zum Best-Practice-Beispiel. Das motiviert uns, unser ‚Konzept Familienfreundlicher Arbeitgeber‘ firmenintern weiterhin zu leben und stetig für unsere 900 Mitarbeiter auszubauen“ so KU-Vorstand Professor Dr. Alexander Schraml. Das ‚Konzept Familienfreundlicher Arbeitgeber‘ gibt es im KU seit 2010. Beschäftigte aus allen Bereichen und Berufsgruppen – darunter Verwaltungsmitarbeiter, Müllwerker, Altenpfleger, Krankenschwestern und Ärzte – haben in einem Workshop Ideen entwickelt und Vorschläge erarbeitet. So erhält beispielsweise jeder Beschäftigte für Kinder bis zum vollendeten zehnten Lebensjahr zwei Tage zusätzlichen Urlaub im Jahr. Außerdem gibt es einen Betreuungszuschuss von monatlich bis zu 100 Euro für Kinderkrippen, Kindergarten oder bei Tagesmüttern. Rund 16.000 Euro lässt sich das Kommunalunternehmen diesen Betreuungszuschuss jährlich kosten.

Aber auch für Mitarbeiter mit einem pflegebedürftigen oder behinderten Elternteil oder Kind hat das KU einen Benefit: Jeder Beschäftigte, der Angehörige pflegt, erhält ebenfalls zwei Tage Zusatzurlaub. Außerdem haben alle KU-Beschäftige und deren Angehörige ein Vorbelegungsrecht für die Pflegeheime der Senioreneinrichtungen. Auch wenn der Beschäftige schon in Ruhestand ist.
„Unser Konzept wird Schritt für Schritt weiterentwickelt. Wir möchten beispielsweise nun auch einen Baby-Brunch einrichten, um mit unseren Mitarbeitern in deren Elternzeit weiterhin in Kontakt zu bleiben“ erzählt KU-Personalleiter Stefan Strohmenger eines der weiteren Themen im Ideenspeicher. Die aktuelle Version des Konzepts können Interessierte unter www.kommunalunternehmen.de/familienfreundlich.html einsehen.  


Hintergrund zum SIEgER-Wettbewerb

111 Institutionen, Betriebe, Unternehmen und Angehörige freier Berufe mit Sitz in Bayern haben sich beim Bayerischen Staatspreis „SIEgER – Gerechte Chancen in der Arbeitswelt 2013“ beworben. Für jeden bayerischen Regierungsbezirk wählten unabhängige Jurorinnen und Juroren die Best-Practice Unternehmen beim SIEgER 2013 aus. Laut Staatministerium fiel bei der Vielzahl der engagierten Unternehmen die Auswahl nicht leicht. Die Regional-Jury für Unterfranken Wolfgang Jäger (Regierung von Unterfranken) und Jens Meckelein (HWK) entschieden sich für 8 Unternehmen aus Unterfranken:
In der Kategorie „mittlere Unternehmen“ überzeugten die Gleich GmbH Aschaffenburg, Maintal Konfitüren GmbH Haßfurt, SALT Solutions GmbH Würzburg und Trips GmbH Grafenrheinfeld.
In der Kategorie „große Unternehmen“ wurden das Kommunalunternehmen des Landkreises Würzburg, Krankenhaus St. Josef Schweinfurt, Vogel Business Media GmbH & Co.KG Würzburg und WAREMA Renkhoff SE Marktheidenfeld Best-Practice-Beispiele.

Nun steht die Entscheidung für die bayernweiten SIEgER 2013 an. Die SIEgER-Jury, die sich aus Bayerns Familien- und Frauenministerin Christine Haderthauer, dem Präsidenten der vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V., Herrn Alfred Gaffal, sowie dem Vorsitzenden des DGB Bayern, Matthias Jena, zusammensetzt, wählt hierzu aus den Reihen der regionalen Best-Practice Unternehmen ein kleines, ein mittleres und ein großes Unternehmen aus, die bei der Preisverleihung am 15. Juli mit dem Titel Bayern-SIEgER 2013 ausgezeichnet werden.
Weitere Informationen finden Interessierte auf www.sieger-bayern.de