Vernissage mit Arbeiten von Robert Weingärtner am 5. November 2010

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05.11.2010

Ölgemälde von Robert Weingärtner

Ölgemälde von Robert Weingärtner

Aquarell von Robert Weingärtner

Aquarell von Robert Weingärtner

Ölgemälde von Robert Weingärtner

Ölgemälde von Robert Weingärtner

Der Förderverein Main-Klinik Ochsenfurt e.V. veranstaltet auch dieses Jahr wieder eine Vernissage in der Main-Klinik Ochsenfurt.

Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen am

Freitag, 5. November 2010 um 18 Uhr


in die Main-Klinik (Bereich Cafeteria) zu kommen und die Arbeiten von Robert Weingärtner zu erleben.

Seine Arbeiten umfassen Landschaften Frankens und der Toskana in Radierung, Tusche, Aquarell und Öl.


Für den Künstler bedeutet "Zeichnen oder Malen ,nach der Natur' Zeichen und Metaphern erfinden nach Vorgabe des Lichts."
Licht ist für Weingärtner nicht bloße Beleuchtung ohnehin vorhandener Dinge, Licht bedeutet für ihn ihre Einheit, ihren Grund. Horst Roland sprach 1999 von der ‚rhythmischen Modulation der malerischen Bildelemente im Licht‘ als dem Malziel Weingärtners. Das gilt für Interieurs wie für Landschaften. "Je wichtiger das Licht, desto nebensächlicher wird das Motiv: Haus, Zypresse, Weinberge reduzieren sich immer mehr auf eine Folge von Tonwerten. Dabei verlieren sie ihre materielle Unterschiedlichkeit zugunsten einer immer stärkeren Autonomie abstrakter Formen und Farben", so Weingärtner.
Und die Farben sind es, die Weingärtners Ölbildern ihre unverwechselbare Anziehungskraft verleihen, die den Betrachter in eine heitere Reise der Augensinne führen. Man spürt, wie durchdacht und souverän die Bilder gemalt sind. Jede einzelne Farbfläche wird aus dem erlebten Lichtkanon herausgefiltert. Die Helligkeit der lichtgetränkten Partien wird durch die schattigen gesteigert. Nicht der impressionistische Blick bestimmt die Malfläche, sondern die vorhandenen oder gefundenen Formen führen das Bild zusammen.

Weingärtner ist Zeichner. "Indem er das Weiß des Blattes ins Graue, ins Schwarze umkehrt, wird das weiße Material Papier zum Lichtsimulator. In den Tuschzeichnungen gipfelt diese Haltung in einer Aneinanderfügung von dunklen, wortlos geschriebenen Zeichen auf weißem Grund... Die Bildgegenstände sind in der schwarzen Tusche aufgehoben und geben ihre Lichtwerte in den geordneten Negativflächen preis". ( D. Andrulat, Hannover)

Robert Weingärtner

1955 in Würzburg geboren, studierte 1975 - 1983 Kunstpädagogik und Freie Kunst bei Prof. Malte Sartorius an der HfBK Braunschweig. Seit 1988 Lehramt für gegenständliches Zeichnen an der Staatlichen Zeichenakademie Hanau. In den Sommermonaten lebt er in der Toskana bzw. Südfrankreich, wo er viele seiner Motive vor Ort malerisch umsetzt.

Einzelausstellungen und Beteiligungen (Auswahl):

1980    

Braunschweiger Künstlerpreis, Städtische Galerie, Wolfsburg

1981

Druckgrafik. Idee und Technik, Kunstverein Bayreuth

69. Herbstausstellung, Kunstverein Hannover

Werkstattgalerie, Würzburg

Kunstverein Wolfenbüttel

1983

7. Internationale Graphik Triennale, Frechen

Landschaft und Natur, Galerie Vilsen, Bremen

1984

71. Herbstausstellung, Kunstverein Hannover

1986

Schwarz auf Weiß, Kunstverein Hildesheim

1987

Stilleben heute, Kunstverein Langenhagen

1988

Originalgrafik, Galerie in Zabo, Nürnberg

1990

Realistensymposium, Kunststation Kleinsassen

1993

2. Internationale Grafik Biennale, Sapparo/Japan

1994

14. Miniprint International, Cadaques/Spanien

1995

Gegen-Sätze, Galerie am Grasholz, Würzburg

1996

Galerie Thilo Steiger, Lübeck
Galerie am Grasholz, Würzburg
Emslandmuseum Schloss Clemenswerth, Sögel